Evangelisch-Sein in Tirol. Ein ethnografisches Lehrforschungsprojekt

Evangelisch-Sein ist nicht nur eine Konfession, sondern auch ein Denk- und Lebensstil, in Tirol zudem auch ein ausgeprägtes Minderheitenphänomen. Eine Gruppe von sieben Studierenden der Europäischen Ethnologie an der Universität Innsbruck hat das 500. Reformationsjubiläum 2017 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Timo Heimerdinger zum Anlass genommen, die evangelische Szene in und um Innsbruck drei Semester lang ethnografisch-kulturwissenschaftlich zu erkunden.

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Sprachwechsel – Literarisches Schreiben in der Migrationsgesellschaft

Welche Rolle spielt der Umgang mit der neuen Sprache in der alltäglichen Lebenswelt von MigrantInnen? Wer entscheidet, ab wann man auf Deutsch Gedichte schreiben darf? Ist das Spielen mit der Sprache nur MuttersprachlerInnen vorbehalten?

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Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg – Ein Ausstellungsbesuch

Eine Ausstellung im Volkskundemuseum Wien zeigte vom 14.10.2016 –  19.02.2017 Fotoalben aus dem Privatbesitz ehemaliger Wehrmachtsoldaten. Sie dokumentieren nicht nur Kampfhandlungen, sondern auch den Alltag hinter der Frontlinie, erzählen von Kameradschaft und rücken Sehenswürdigkeiten in den besetzten Ländern ins Licht. Die Fotos zeugen aber auch vom Blick der Soldaten auf fremde Menschen, überfallene Landstriche und umkämpfte Kriegsschauplätze – und vereinen auf Papier zunächst harmlose Schnappschüsse mit Bildern von Gewalt und Zerstörung.

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Unbequeme Stoffe und das Unbehagen an der Kultur

Alle kennen sie, und sie begeistert nach wie vor Alt und Jung. Vor allem aber hat sie eine lange und wechselvolle Geschichte: die Tracht. Ein aktuelles Projekt forscht zur Tracht in der Vorkriegs-, NS- und Nachkriegszeit, denn Innsbruck – oder genauer das Tiroler Volkskunstmuseum – hat da eine große Rolle gespielt.

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Fair forschen? Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Thema Fairness

Die Novemberausgabe von Ethnoskop widmet sich unterschiedlichen wissenschaftlichen Zugängen zum Thema Fairness und den Herausforderungen der Feldforschung. Ein Gespräch mit zwei Wissenschaftler_innen dreht sich um die Themen „Fairness zu beforschen“ und „fair zu forschen“. Wir erfahren, welche (zugeschriebenen) Rollen sie als Forscher haben, und ob sie ihre Forschungen fair, unfair, ja sogar unbequem für die Beforschten empfinden. Von den Reaktionen auf ihre Forschungsprojekte zum Thema … Fair forschen? Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Thema Fairness weiterlesen

Soziale Verortungen

Raumfragen an den Sozial- und Gesundheitssprengel Telfs und Umgebung (Tirol)

Das Gespräch zwischen Alexandra Hangl und Larissa Pöschl, die für den Sozial- und Gesundheitssprengel arbeiten, führt sie rasch von der Beschreibung ihres Tätigkeitsfeldes hin zu Pierre Bourdieu, den Stimmlosen der Gesellschaft und insbesondere zum Wechselspiel von Räumen und deren sozialen Akteur_innen.
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