Klang und Signal. Wie klingt die Stadt Innsbruck?

Welche Töne bestimmen die Tonlandschaft unseres Alltags und was ist ihre Bedeutung? Wann nehmen wir Töne als Lärm oder symphonische Musik wahr? Ausgehend von diesen Fragen beschäftigen sich die Beiträge dieses Ethnoskops mit folgenden Themen:

  • Wie klingt die Stadt Innsbruck?
    Was sehen die Ohren und welchen Beitrag leisten Klänge für die Wahrnehmung urbaner Räume? Innsbrucks Klänge sind abhängig vom Wetter (Beispiel Föhn), von Tages- und Jahreszeit, von architektonischen und verkehrs- und materialtechnischen Aspekten und dem persönlichen Empfinden. Der Beitrag widmet sich der städtischen Klangkulisse und sucht nach dem Grundton der Stadt.
  • Sound Design – Oder wie ein Keks krachen muss
    Klänge und Töne im Alltagsleben sind nicht bloß zufällige Geräusche. Im Gegenteil. Längst beschäftigen sich Heerscharen von Sound Ingenieuren damit, unsere Konsum- und Produktwelt für die Ohren ansprechender zu machen. Ob es um das „Plopp“ beim Bieröffnen, dem „Knistern“ von Chips oder dem Zuschlagen von Autotüren geht, das Ohr isst nicht nur mit, es kauft auch.
  • „Eine Getränkedose hat eine ganze Musikwelt in sich“
    Ein Workshop beim filmfest rejected 2012 beschäftigte sich mit Klangexperimenten. Töne, Klänge und Geräusche des Alltags wurden aufgenommen, bearbeitet und verfremdet. Beim Suchen mit dem Mikro ging es auch darum, seine Ohren zu schulen und sich bewusst auf die verschiedenen Sounds einzulassen, um ganze Klangwelten zu entdecken.
  • Pieps
    Der „Pieps“, das „Piepsen“ ist konstanter Begleiter vieler Alltagssituationen. Kurz und durchdringend erregt er unsere Aufmerksamkeit, warnt, mahnt, bestimmt und fordert zur Kontrolle auf. Der Beitrag erläutert, was der Pieps ist, wo er herkommt und in welchen Alltassituationen er kommuniziert.
  • Im Tiroler Volkskunstmuseum fand die Ausstellung „tonumton“ statt. Karl Berger führt durch die Ausstellung.

    Am 27.09.2012 | 19-20 Uhr | auf FREIRAD
    Zum Nachhören KLICK!

    Idee & Gestaltung Anna Horner, Jenny Illing, Hemma Übelhör, Bert Walser
    Es liest Barbara Weidinger

    Diese Sendung wurde für den 16. Radiopreis der Erwachsenenbildung 2013 in der Sparte prozessorientiertes/interaktives Radio nominiert.

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